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VERBAND DEUTSCHER LOKALZEITUNGEN UND LOKALMEDIEN E.V.
AKTUELLES
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Save the Date: VDL-Führungskräfte‑Meeting am 19.11.2026
Für ein Hintergrundgespräch (Zukunftslounge‑Berlin®) im Rahmen des VDL-Führungskräfte-Meetings, freuen wir uns über die Zusage und Teilnahme von Wolfgang Kubicki, Bundesvorsitzender der FDP.
Mit Wolfgang Kubicki werden wir insbesondere über die Zukunft des Liberalismus, die Perspektiven der FDP sowie die aktuelle politische Lage in Deutschland und Europa sprechen.
Unser traditionelles Führungskräfte‑Meeting bringt rund 30–50 Entscheiderinnen und Entscheider aus lokalen Medienhäusern zusammen und bietet u. a. einen offenen Austausch „unter Drei“ über politische, gesellschaftliche und mediale Entwicklungen.
Zusätzliche Informationen zum Programm und zu weiteren Gästen folgen in Kürze.

© FDP
Starke Impulse für unsere Branche und für den ländlichen Raum - das Recap zum VDL‑Branchentreff
Ein Monat ist vergangen und wir blicken dank Ihnen auf einen inspirierenden VDL‑Branchentreff zurück. Der Tag hat eindrucksvoll gezeigt, welche Kraft auch in unseren Mitgliedern, steckt und wie wichtig Lokalmedien für Demokratie, Wirtschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt sind.
Die Impulse aus Politik, Wirtschaft, Medien und Zukunftsforschung haben deutlich gemacht: Lokaljournalismus ist weit mehr als Berichterstattung. Er schafft Sichtbarkeit, Vertrauen und stärkt die Regionen, wirtschaftlich wie gesellschaftlich.
Besonders sichtbar wurde erneut die Stärke des ländlichen Raums: Heimat zahlreicher Hidden Champions, Motor für lokale Wertschöpfung und geprägt von engagierten Menschen, die ihre Regionen voranbringen. Auch die Gastronomie wurde als sozialer Treffpunkt und wichtiger Bestandteil lebendiger Innenstädte hervorgehoben.
Gleichzeitig prägen zentrale Zukunftsthemen unsere Branche: KI‑Entwicklung, Plattformökonomie, politische Rahmenbedingungen und die Bedeutung vitaler Ortskerne. All das zeigt, wie wichtig gemeinsames Handeln und Austausch innerhalb unserer Mitgliedschaft und darüber hinaus ist.
Auch der Sport kam nicht zu kurz: Mit dem Veltins‑Lokalsportpreis 2026 und über 150 Einsendungen wurde einmal mehr gezeigt, welche Kraft im Lokaljournalismus steckt.

"Lokalsport ist mehr als eine Ergebnisspalte"
Inmitten der WM‑Euphorie lohnt der Blick auf das, was den Sport wirklich nahbar macht und wo er beginnt: im Lokalen. Lokalsportjournalismus verbindet Menschen, macht Vereine sichtbar und leistet weit mehr als eine reine Ergebnisspalte. Daniela Braun spricht im Interview mit dem Verband Deutscher Sportjournalisten über die Bedeutung dieser Arbeit für die Redaktionen und die Regionen.
Save the Date: VDL-Community Day 2026 – Berlin ruft!
Am 14. & 15. Oktober 2026 treffen wir uns, vernetzen unsere Community und diskutieren, wie Lokalmedien echte regionale Beziehungen aufbauen können. Mit spannenden Impulsen, u. a. von Johannes Sommer (retresco) & Kevin Kallenbach (ferret go) geht es um die Zukunft nach dem Traffic: Dialog, Interaktion und echte Kundenbindung.

Erfahrung trifft Erneuerung: VDL bestätigt Vorstandsteam

VDL (J. Wieske/K. Wolff)
Die Branche steht vor großen Veränderungen, geprägt von KI, digitalen Plattformen und neuen Anforderungen an lokale Öffentlichkeitsarbeit. Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen tritt der VDL (Verband Deutscher Lokalzeitungen und Lokalmedien e.V.) mit ungebremster Kraft für seine Mitglieder ein.
Bei der Vorstandswahl 2026 wurden Kai Röhrbein (Vorsitzender) und Inken Boyens (stellv. Vorsitzende) in ihren Funktionen bestätigt. Neue Vorstandsmitglieder: Dennis Hagen und Max Hase.
Die wiedergewählten Vorstandsmitglieder: Christoph Barnstorf-Laumanns, Robert Dunkmann, Dr. Christian Röhm, Lutz Schumacher und Martin Wilhelm wurden ebenfalls bestätigt.
Verabschiedet wurden Dr. Eduard Hüffer und Hans-Ulrich Wetzel, mit großem Dank für ihr langjähriges Engagement.
VDL-Geschäftsführer Martin Wieske aus dem VDL Inside: Carsten Linnemann wirbt für starke Lokalmedien und Digitalabgabe
CDU-Generalsekretär Dr. Carsten Linnemann trat beim Branchentreff des Verbands Deutscher Lokalzeitungen und Lokalmedien mit klaren Botschaften auf. Er begann mit einer deutlichen Würdigung des Lokaljournalismus, den er als demokratische Infrastruktur bezeichnete. Keine andere Mediengattung könne regionale Wirklichkeit so präzise abbilden, Orientierung geben und Nähe schaffen. Er berichtete, dass er selbst täglich zwei Lokalzeitungen lese. Menschen wollten zuerst wissen, was vor Ort geschehe. Aus dieser Haltung leitete er seine Unterstützung für eine Digitalabgabe ab. Große Plattformen nutzten journalistische Inhalte, bündelten Aufmerksamkeit und verschöben Werbemärkte, ohne in regionale Strukturen zu investieren. Eine Abgabe sei ordnungspolitisch sauberer als eine Steuer, weil sie zweckgebunden eingesetzt werden könne, etwa für Medienkompetenz, redaktionelle Arbeitsplätze oder lokale Informationsangebote. Wirtschaftspolitisch zeichnete Linnemann ein nüchternes Bild. Deutschland stehe unter starkem Wettbewerbsdruck. Die Arbeitskosten seien hoch. Reformen in Rente, Gesundheit und Pflege seien über Jahrzehnte verschleppt worden. Die globale Konkurrenz wachse, während die Wirtschaft kaum noch wachse. Er verwies auf anstehende Reformen bei Altersvorsorge, Unternehmensbesteuerung und Grundsicherung. Diese Maßnahmen könnten aber nur wirken, wenn sie in eine größere Erzählung eingebettet seien, die erklärt, warum Veränderungen notwendig sind und welches Zukunftsbild die Politik verfolge. Ohne dieses gemeinsame Verständnis werde jede Reform sofort zum Streitfall. Besonders scharf kritisierte er die Bürokratie. Sie speise sich aus einer Misstrauenskultur gegenüber Bürgern und Unternehmen. Dokumentationspflichten lähmten den Mittelstand. Beauftragtenwesen und Bauvorschriften bremsten jedes Vorhaben. Deutschland sei in den Jahrzehnten erfolgreich gewesen, in denen der Staat Vertrauen schenkte und Freiräume ließ, nicht in den Jahren, in denen er jedes Detail regulierte. Zum Schluss richtete Linnemann den Blick auf die politische Lage in Berlin. Er sprach über die Herausforderungen der Koalition, über unterschiedliche Denkschulen bei zentralen Reformen und über die Verantwortung, die sich aus den aktuellen Umfragewerten ergebe. Viele Probleme seien hausgemacht und deshalb politisch lösbar, wenn der Mut vorhanden sei. Die kommenden Wochen seien entscheidend, weil zentrale Reformen im Parlament anstehen und das Zeitfenster für Veränderung so offen sei wie seit der Agenda 2010 nicht mehr. Die Schlussfolgerung fällt klar aus: Linnemanns Auftritt zeigt, dass die Bedeutung des Lokaljournalismus in Berlin angekommen ist. Die Digitalabgabe ist kein Randthema mehr, sondern eine ernsthafte Option. Seine Analyse macht deutlich, wie eng Medienpolitik, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und demokratische Stabilität miteinander verbunden sind. Für die Branche entsteht daraus ein Moment der Gelegenheit, weil zentrale Argumente inzwischen parteiübergreifend geteilt werden und die ordnungspolitische Debatte an Fahrt gewinnt. Entscheidend ist, diesen Impuls jetzt entschlossen zu nutzen.

VDL (J. Wieske/K. Wolff)

VDL (J. Wieske/K. Wolff)
Dr. Carsten Linnemann gab Einblicke in die aktuelle politische Lage sowie in wirtschafts- und medienpolitische Perspektiven. Die anschließende Fragerunde moderierte Martin Wilhelm, Verleger der Heidenheimer Zeitung und Mitglied des VDL-Vorstands.

Zurück ins Leben laufen: Katrin Beck findet Kraft im Sport
Nach dem Suizid ihres Mannes Jens Beck im Mai 2024 musste Katrin Beck einen schweren Schicksalsschlag verarbeiten. Ein Jahr später erzählt sie, wie ihr das Laufen geholfen hat, mit der Trauer umzugehen und neue Kraft zu finden. Ein Marathon wurde für sie mehr als nur eine sportliche Herausforderung: Er wurde zu einem Symbol für ihren persönlichen Weg zurück ins Leben. Schritt für Schritt half ihr der Sport dabei, wieder Struktur, Zuversicht und neue Perspektiven zu gewinnen. Der Artikel von Michaela Widder, Sportredakteurin der Sächsischen Zeitung, ist am 15. Mai 2025 erschienen und wurde mit dem diesjährigen Veltins-Lokalsportpreis in der Kategorie „Wort“ ausgezeichnet.

44 minutes 4 u: „Wirksame Steuerung von Medienunternehmen
23. Juni 2026 | 14.00-14.44 Uhr
„Wirksame Steuerung von Medienunternehmen.“ Wo stehen wir? Was sind unsere Ziele? Sind wir auf dem richtigen Weg? Und was können wir tun? Diese Fragen stellen sich Geschäftsführungen ebenso wie Verantwortliche in Werbemarkt, Lesermarkt, Redaktion und Logistik. Dr. Christian Röhm, Geschäftsführer und Alexander Hils (Controlling) von röhmmedien zeigen: - Welche Kennzahlen dem Verlag helfen - Wie Übersichten entstehen und - wie diese im Verlag zur Steuerung genutzt werden. Mark Jopp, Geschäftsführer JJK, ergänzt. Das Konzept der zentralen Datenbasis. Komplex aber einfach - schnell verfügbar - immer verständlich.
„MEDIA WISE“ meets „Media What!?“ – neun Podcastfolgen. Jetzt reinhören!
Das Kooperationsprojekt, mit Studierenden aus dem Studiengang Mediapublishing mit HdM Stuttgart und dem VDL beinhaltet neun Podcasts, Printanzeigen und Social-Media-Posts – alles kostenlos nutzbar für Medienhäuser. Die jungen Macherinnen und Macher freuen sich, wenn ihre diesjährige erfolgreiche abgeschlossene Semesterarbeit zum Thema "Medienkompetenz" unterstützt und verbreitet wird.

VDL und purple: Einfach machen: Das KI-Playbook für Redaktionen
Das neue VDL-Branchenmagazin ist jetzt erhältlich!
Zum Tag des Lokaljournalismus 2026 stellen der Verband Deutscher Lokalzeitungen und Lokalmedien e.V. und Purple ein gemeinsames KI-Playbook für die Branche zum Download bereit: Es bündelt die wichtigsten Erkenntnisse aus unserem gemeinsamen KI-Lab, zeigt drei priorisierte Workflows für den Redaktionsalltag und liefert einen konkreten 90-Tage-Plan zur Umsetzung. Entstanden ist das Playbook im Rahmen des zweitägigen KI-Labs Anfang März 2026 in Hildesheim, bei dem 33 Vertreterinnen und Vertreter aus Lokalverlagen gemeinsam mit Experten praxisnah an Lösungen für den Einsatz von KI gearbeitet haben. Das Ergebnis ist ein anwendungsorientierter Leitfaden von Praktikern für Praktiker, der Redaktionen dabei unterstützt, den Schritt von ersten Experimenten hin zu strukturierten, produktiven KI-Prozessen zu gehen.
Wir freuen uns, Ihnen die neueste Ausgabe unseres VDL-Branchenmagazins präsentieren zu können. Ab sofort ist das Magazin erhältlich – und diesmal mit einem deutlich erweiterten Umfang: Ganze 30 zusätzliche Seiten bieten noch mehr Einblicke, Analysen und Inspirationen aus der Branche. Im Fokus dieser Ausgabe steht der hochaktuelle Megatrend „Community & Loyalty“. In einer Zeit, in der Kundenbindung und authentische Beziehungen immer wichtiger werden, beleuchten wir, wie Unternehmen starke Communities aufbauen und langfristige Loyalität schaffen können. Freuen Sie sich auf spannende Fachbeiträge, Best Practices und zukunftsweisende Perspektiven von Branchenexpertinnen und -experten. Das neue VDL-Branchenmagazin liefert Ihnen wertvolle Impulse, um aktuelle Entwicklungen besser zu verstehen und erfolgreich für Ihr Unternehmen zu nutzen. Jetzt entdecken und inspirieren lassen! Mitglieder und Fördermitglieder des VDL erhalten bis zu zwei Printexemplare und das ePaper kostenlos. Weitere Interessenten können es für nur 13,00 € (inkl. MwSt.) erstehen.





