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VERBAND DEUTSCHER LOKALZEITUNGEN UND LOKALMEDIEN E.V.

AKTUELLES

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VDL-Branchentreff am 6. Mai 2026: Austausch, Impulse und maritimes Ambiente in Berlin

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Der Verband Deutscher Lokalzeitungen und Lokalmedien lädt seine Mitglieder und Partner am 6. Mai 2026 herzlich zum nächsten VDL-Branchentreff ein. Die Veranstaltung zählt zu den wichtigsten jährlichen Netzwerktreffen der Lokalmedienbranche und bietet erneut eine Mischung aus fachlichem Austausch, politischen Impulsen und persönlichen Gesprächen.

Als Speaker begrüßen wir in diesem Jahr Dr. Carsten Linnemann, MdB, Generalsekretär der CDU. Mit seiner Perspektive auf die aktuelle Medienpolitik, Herausforderungen der lokalen Berichterstattung und die Rolle freier und unabhängiger Medien verspricht sein Vortrag starke Impulse für Branchenvertreterinnen und -vertreter.

Der Branchentreff findet im Pier 13 by Alice im historischen Tempelhofer Hafen statt – einer außergewöhnlichen Location mit maritimem Flair im Herzen Berlins. Die Kombination aus modernem Ambiente, Wasserlage und urbaner Atmosphäre bietet den idealen Rahmen für inspirierende Gespräche und entspanntes Netzwerken.

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Ministerpräsident Olaf Lies im Gespräch mit dem VDL

Fast zwei Stunden nahm sich Olaf Lies, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Zeit für ein intensives Gespräch mit dem Verband Deutscher Lokalzeitungen und Lokalmedien (VDL). Seitens des Verbandes nahmen VDL-Vorsitzender Kai Röhrbein und Geschäftsführer Martin Wieske teil. Das Treffen war geprägt von Offenheit und Klarheit. Der VDL sprach die Herausforderungen der Verlage ohne Beschönigungen an. Ministerpräsident Lies zeigte sich mit der Lage der Lokal- und Regionalzeitungen im „Zeitungsland Niedersachsen“ bestens vertraut. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die strukturellen und wirtschaftlichen Belastungen der Branche sowie die Frage, wie die publizistische Vielfalt langfristig tatsächlich gesichert werden kann. Der VDL erinnerte dabei auch an die bereits 2022 vom damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz zugesagte Unterstützung für Zeitungen. Lies kündigte an, diese Zusage bei seinen Kolleginnen und Kollegen der Länder erneut in Erinnerung zu rufen. Auch wenn die Vertriebsförderung in den Hintergrund gerückt ist, bleibt sie ein wichtiger Baustein zur Stabilisierung der Zustellstrukturen. Positiv bewertet wurde zudem das aktuelle medienpolitische Papier des Präsidiums der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, das zahlreiche Forderungen des VDL aufgreift. Für eine tragfähige politische Umsetzung sei allerdings auch eine Abstimmung mit den Positionen der Christlich Demokratischen Union erforderlich. Die VDL-Vertreter drängten auf eine zügige Umsetzung der im SPD-Papier formulierten Ziele. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die demokratische Funktion der Zeitungen. Einigkeit bestand darin, dass Tageszeitungen ein zentraler Bestandteil der demokratischen Infrastruktur sind und nicht allein als Wirtschaftszweig betrachtet werden dürfen. Intensiv diskutiert wurden auch Modelle zur Förderung von Medienkompetenz. Der VDL brachte dazu praxisnahe Vorschläge ein. Darüber hinaus sprach sich Lies für die Einführung eines Plattformsolis aus. Eine politische Mehrheit gebe es dafür derzeit zwar nicht, dennoch könnten sich daraus grundsätzliche Möglichkeiten für Steuererleichterungen zugunsten der Presseverlage ergeben. Wenn ein Plattformsoli keine zusätzlichen Einnahmen generiere, müssten Umschichtungen innerhalb der Haushalte geprüft werden. Ministerpräsident Lies zeigte sich insgesamt bereit, tragfähige Lösungen aktiv voranzubringen, gegebenenfalls eben auch durch klare politische Prioritätensetzungen. Mit dem Termin setzte der VDL seine Gesprächsreihe mit politischen Entscheidungsträgern fort. Zuvor hatte der Verband bereits Gespräche mit den medienpolitischen Sprechern Dr. Ottilie Klein (CDU) und Martin Rabanus (SPD) sowie mit Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) geführt. Der VDL führt den Dialog konsequent auf Landes- und Bundesebene weiter, aus der Perspektive der lokalen Zeitungen und Medien, um die wirtschaftliche Basis der Verlage und damit die publizistische Vielfalt nachhaltig zu sichern.

VDL-Webinar-Reihe: "3 x 111 Minuten": "KI in der Vermarktung lokaler Medienhäuser" | Susanne Bengsch | Gründerin von Mindful Media | KI-Mentorin und Sales-Transformation Managerin

  • 10. Juni 2026 | 10.00–11.51 Uhr | Modul 1

  • 17. Juni 2026 | 10.00–11.51 Uhr | Modul 2

  • 24. Juni 2026 | 10.00–11.51 Uhr | Modul 3

KI in der Vermarktung – praxisnah, verständlich und direkt anwendbar: In drei kompakten, fokussierten Online‑Sessions zeigt Susanne Bengsch, Gründerin von Mindful Media, KI-Mentorin und Sales-Transformation Managerin, wie KI bereits in lokalen Medienhäusern Zeit spart, Qualität erhöht und Argumentation im Verkauf schärft. Alle Inhalte sind hands‑on, praxisnah und ohne Technik‑Überforderung aufgebaut. 

Die VDL Webinar‑Reihe „3 × 111 Minuten“ richtet sich an Mediaberaterinnen und Medienberater, Vermarktungsteams sowie Verkaufsleitungen.

Modul 1 – Grundlagen & Einstieg ins Prompting (111 Minuten) Was KI leisten kann – und was nicht Relevanz für Verkauf & Vermarktung Denklogik guter Prompts Unterschied zwischen „Frage“ und „Arbeitsauftrag“ Erste alltagstaugliche Prompt‑Beispiele Ziel: Sicherheit gewinnen & sofort loslegen.

Modul 2 – Anwendungsfälle aus dem Verkaufsalltag (111 Minuten) Vorbereitung von Kundenterminen mit KI Kunden‑ und Branchenanalysen Angebote klarer formulieren Anzeigentexte & Argumentationen effizient erstellen Ziel: Zeit sparen & Beratungsqualität steigern.

Modul 3 – Live‑Coaching & echte Fälle aus der Praxis (111 Minuten) Arbeit an realen Aufgaben der Teilnehmenden Optimierung bestehender Prompts Entwicklung individueller Routinen Do’s & Don’ts im täglichen KI‑Einsatz Datenschutz & Ethik Ziel: Umsetzungssicherheit im Alltag.

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28. April 2026 | 10:00-10:55 Uhr | Modul 1

12. Mai 2026 | 10:00-10:55 Uhr | Modul 2

Kevin Kallenbach, Geschäftsführer, ferret go & Johannes Sommer, Geschäftsführer, Retresco

Lokaler Journalismus steht unter Druck: Reichweiten sinken, Öffentlichkeiten fragmentieren, Traffic bricht ein – Studien prognostizieren Rückgänge von 30 % und mehr. Gleichzeitig verändert KI das Nutzerverhalten grundlegend: Inhalte werden zunehmend personalisiert, interaktiv und über neue Kanäle wie Chat, Voice oder Social Media konsumiert. Für lokale Medienhäuser wird damit entscheidend, wie sie KI nutzen können, um direkte Beziehungen zur eigenen Nutzerschaft aufzubauen, Engagement zu stärken und langfristig zahlende Abonnent:innen zu gewinnen. Erfolgreich werden vor allem Angebote sein, die über eigene digitale Schnittstellen verfügen und unabhängig von Plattformen oder KI-Suchen regelmäßig mit ihrer Community interagieren. Genau darum geht es in der VDL-Webinarreihe „2 × 55 Minuten“

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44 minutes 4 u: „Existenzbedrohung durch lückenhafte Datensicherheit – Cybersecurity Update 2026: Digitale Resilienz für Medienhäuser“

In der zweiten Jahreshälfte 2024 haben wir uns im Format „44 Minutes 4 u“ gemeinsam mit Bitkom, IT I MEDIA GmbH und HUP erstmals mit Cyberkriminalität und Datensicherheit in lokalen Medienhäusern beschäftigt. Die große Resonanz zeigte: Das Thema ist für Verlage hochrelevant – ebenso wie ein klarer Überblick über Risiken und Schutzmaßnahmen. Seitdem hat sich die Bedrohungslage weiter verschärft: Angriffe werden gezielter, Anforderungen steigen und viele Häuser fragen sich, wie sie ihre Systeme nachhaltig absichern können. Deshalb greifen wir das Thema erneut auf und bieten ein kompaktes, praxisnahes Update. Cyberangriffe gehören inzwischen zum Alltag – auch in der Medienbranche. Gleichzeitig fällt es vielen Verlagen schwer einzuschätzen, wie gut sie geschützt sind und welche Maßnahmen wirklich greifen. Die Schäden durch Cybercrime gehen in Deutschland jährlich in die Milliarden, werden jedoch oft unterschätzt. Häufige Schwachstellen sind interne Zugänge, externe Dienstleister und unsichere Schnittstellen. Die Folgen erfolgreicher Angriffe reichen weit über die IT hinaus: gestörte Zustellung, blockierte Redaktionssysteme, kompromittierte Daten und Vertrauensverlust. In „44 Minuten 4 u“ geben Expertinnen und Experten einen kompakten Überblick über die aktuelle Lage, präsentieren aktuelle Zahlen, typische Angriffsszenarien sowie häufige Sicherheitslücken – und zeigen konkrete Maßnahmen und Lösungen für kurz- und langfristigen Schutz auf.

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„MEDIA WISE“ meets „Media What!?“ – neun Podcastfolgen. Jetzt reinhören!

Das Kooperationsprojekt, mit Studierenden aus dem Studiengang Mediapublishingmit HdM Stuttgart und dem VDL beinhaltet neun Podcasts, Printanzeigen und Social-Media-Posts – alles kostenlos nutzbar für Medienhäuser. Die jungen Macherinnen und Macher freuen sich, wenn ihre diesjährige erfolgreiche abgeschlossene Semesterarbeit zum Thema "Medienkompetenz" unterstützt und verbreitet wird.

Auswirkungen kommunale Kommunikation
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44 minutes 4 u: „YouTube in Verlagen: BlackBox, Experiment oder Geschäftsmodell? – Wie journalistische Inhalte zu Reichweiten, Bindung und neuen Erlösmodellen führen“

Die digitale Transformation in Verlagen ist weniger ein Erkenntnis- als ein Umsetzungsproblem. Trotz starker Ressourcen gewinnen auf YouTube oft einzelne Creator statt Medienhäuser den Wettbewerb um Reichweite und Relevanz. Der Verlag Parzeller (Fuldaer Zeitung) startete vor 15 Monaten mit einem YouTube-Experiment – heute, rund vier Millionen Views später, liegt ein klarer Proof of Concept mit vielen Learnings vor. Im Vortrag zeigt Gründer Roman Prokopenko, warum YouTube aktuell die effektivste und wirtschaftlich attraktivste Plattform für journalistische Videos ist, welche Mechaniken über Erfolg entscheiden und warum klassische Medienlogiken oft nicht greifen. Zudem werden konkrete Monetarisierungsansätze aus der Praxis vorgestellt. Der Vortrag richtet sich an Entscheider:innen aus Redaktion, Verkauf und Marketing, die fundiert über Investitionen in das Thema entscheiden möchten.

kommunale Kommunikation

Umfrage zeigt: Social Media der Kommunen wird zum größten Wettbewerbsfaktor für Lokalmedien

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Sport-Tipp - Kategorie Bild VLSP 2025

Für den Verband deutscher Lokalzeitungen und Lokalmedien hat der Rechtsanwalt und Journalist Hermann von Engelbrechten-Ilow eine Umfrage zu den Auswirkungen der kommunalen Kommunikation auf den Lokaljournalismus durchgeführt. In den letzten Jahren gab es diverse Gerichtsprozesse zu kommunalen Amtsblättern (Crailsheimer Stadtblatt) und Internettauftritten (muenchen.de/dortmund.de). Allerdings zeigt die Umfrage, dass Amtsblätter und kommunale Internetauftritte nicht mehr das drängendste Problem sind, sondern die Social Media-Kommunikation von Städten und Gemeinden. Der VDL-Vorsitzende Kai Röhrbein (Verleger der Walsroder Zeitung) hat dazu zusammen mit Hermann von Engelbrechten-Ilow einen Beitrag für die FAZ verfasst. ​ Fragebogen wie Ergebnisse stehen hier zum Download bereit.

Wenn die Fulda Saints den Platz stürmen, ist Gänsehaut garantiert: volle Energie, starke Emotionen und eine Atmosphäre, bei der es schon mal ordentlich staubt. Mit Leidenschaft, Teamgeist und purer Entschlossenheit kämpfen sie um jeden Yard und reißen die Fans von der ersten Sekunde an mit. Jeder Spielzug bringt Spannung, jede Aktion elektrisiert das Publikum. Wer die Saints live erlebt, spürt sofort: Hier geht es nicht nur um Football – hier geht es um echte Leidenschaft und unvergessliche Momente.

VDL im Gespräch mit der Bundespolitik

 

Am 20. November kamen im Rahmen der VDL‑Führungskräfte‑Meetings zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Verlags- und Medienbranche zu politischen Hintergrundgesprächen zusammen. Über den Nachmittag hinweg diskutierten Dr. Matthias Miersch, Fraktionsvorsitzender der SPD im Deutschen Bundestag, und Philipp Amthor, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung sowie Mitgliederbeauftragter der CDU, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über aktuelle medienpolitische und politische Herausforderungen. Dabei standen insbesondere auch die Rolle lokaler Medien und Zeitungen, Fragen rund um einen möglichen Plattformsoli sowie die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Presseprodukte im Mittelpunkt. Auch verbandliche Möglichkeiten zur Durchsetzung gemeinsamer Anliegen wurden intensiv erörtert. Mehr als dreißig Führungskräfte beteiligten sich an dem vertraulichen Austausch, der „unter 3“ geführt wurde und so einen offenen Dialog ermöglichte.

FKM 2026

Am Abend setzte Dr. Ottilie Klein, medienpolitische Sprecherin der CDU und Berliner Generalsekretärin der Partei, mit einer Dinner Speech zur Medienpolitik der CDU einen weiteren Akzent. Sie skizzierte die zentralen Linien der medienpolitischen Positionen ihrer Partei und nahm sich viel Zeit, um die zahlreichen Fragen der Gäste ausführlich und geduldig zu beantworten. Die Gespräche verdeutlichten die Bedeutung eines kontinuierlichen und vertrauensvollen Dialogs zwischen Politik und Medienbranche, um tragfähige Lösungen für die Herausforderungen der Presse und insbesondere der lokalen Berichterstattung anzustreben.

Magazin

Unser Branchenmagazin - knapp 70 Seiten gebündelte Expertise.

"VDL – die Lokalen. Trends und Innovationen im Local Publishing"

 

Unsere Themen reichen von Verbandsarbeit, über Trends und Marktentwicklungen im Local Publishing bis hin zu Best Practices, Entwicklungen und wirtschaftlichen Aspekten der Branche. Das Magazin richtet sich an eine vielfältige Zielgruppe, darunter VDL-Mitglieder, Medienvertreter, Politiker, NGOs und alle, die sich für lokale Nachrichten und die Stärkung der Demokratie interessieren.

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